Psychosomatik: Wenn Gefühle krank machen

Wechselwirkung zwischen Körper, Geist und Seele

Jeder kennt diese Redensarten: 

  • Das ist ihm auf den Magen geschlagen 
  • Ihm sitzt die Angst im Nacken 
  • Ihr ist vor Wut die Galle übergelaufen 

Wir alle haben schon oft erlebt, das unsere Gefühle eine körperliche Reaktion auslösen. Glücksgefühle geben uns Kraft und Energie, wir fühlen uns gesund und leistungsfähig. Lang anhaltende Belastungen machen uns auf Dauer krank. Diese Wechselwirkung zwischen Körper, Geist und Seele nennt man Psychosomatik. Man weiß heute, das weitaus mehr Erkrankungen eine seelische Ursache haben, als man bislang angenommen hat. Mehr Information 

Meine Klienten sind immer wieder überrascht, wie eindeutig sich der Zusammenhang zwischen dem Symptom und der seelischen Ursache zeigt, selbst wenn der Entstehungszeitpunkt einer seelischen Verletzung schon lange zurückliegt. 

Die Entstehung von chronischen Erkrankungen

Jegliche negative, emotionale Erfahrung – vor allem in den ersten Lebensjahren, auch schon im Mutterleib oder bei der Geburt  - steigert das Risiko, im weiteren Lebensverlauf eine chronische Erkrankung zu bekommen. Der negative, emotionale Stress, der durch Traumata, seelische Verletzungen und und frühkindliche Bindungsstörungen entsteht, hat nachweislich eine direkte Wirkung auf unsere Organfunktionen, unseren Stoffwechsel und unsere DNS.

Wenn dieser Stress über Jahrzehnte auf den Körper einwirkt ist es nicht verwunderlich, das unser Körper irgendwann krank wird. 

Der Körper ist vielleicht zuerst nur an einer Stelle in seiner Funktion beeinträchtigt. Bleibt diese Störung bestehen, versucht unser Körpersystem an anderer Stelle auszugleichen, und es entwickeln sich weitere Symptome.